Taste London!

cakechoc

Blog Posts | 18. Juli 2015 | By

Wörter: 757       Lesezeit: ca. 5 Min.     

Infos: Restaurant- und Foodempfehlungen, Entstehungsgeschichte einer Schokotorte

Es war mal wieder dringend Zeit für einen Tapetenwechsel. Und wohin wechselt es sich wohl besser als ins wunderbare kunterbunte London? Genau: nirgends. Und wenn man Student ist, wo wohnt man da während eines Wochenendtrips? Jawoll: bei den bemühtesten und liebsten Gastgebern der Welt (auch genannt: Freunde). Thanks at this point to all you lovely guys, you have made this trip special! Und mit special meine ich special, immerhin entstand aus dieser Gelegenheit das wohl sexieste Schokotörtchen der Welt. Aber dazu später mehr…

LondonsmallDer Sommer trifft uns dieses Jahr zuweilen besonders hart: Temperaturen um die 40°C und keine Spur von einem erfrischenden Lüftchen. Denkt ihr auch manchmal ans Auswandern?

Hier mein Tipp: Ab nach London!

Angenehme 25-30°C, Sonne und eine frische Brise sorgen dort gerade für absolute Wohlfühlmomente. Die Stadt pulsiert, aber das ist ja nix Neues. Was aber an dieser Stelle neu ist, sind meine Tipps rund ums Thema Food. Dem sind in London bekannterweise keine Grenzen gesetzt. Doch wo anfangen? Und vor allem wo aufhören? Hier ein kleiner Guide:

Wer zum ersten Mal die Metropole besucht, sollte wissen, dass das Nationalgericht Fish&Chips ein MUSS-Menü ist. Ich weiß, NICHT PALEO. Aber das beliebte Streetfood ist auf jeden Fall ein Top-Favorit fürs nächste Cheat-Weekend und zudem ziemlich geschichtsträchtig. Die Chips haben ihren Ursprung wohl in Frankreich und dienten zunächst als Ersatz für Fisch, wenn die Flüsse zugefroren waren. Charles Dickens schreibt breits 1839 in “Oliver Twist” von einem “fried fish warehouse”, wo es frittierten Fisch zusammen mit ebenfalls frittierten Kartoffelscheiben gab.

 London

Aber keine Sorge, Streetfood gibt es natürlich auch in der Paleo Variante en masse!

Mein Tipp: ein Samstagabend in Shoreditch!

Shoreditch zählte einst zu den ärmeren Bezirken Londons, wo sich Einwanderer verschiedener Kulturen niederließen. Und genau das macht Shoreditch heute zu einem Szeneviertel: an jeder Ecke gibt es Köstlichkeiten aus aller Herren Länder zu verhältnismäßig günstigen Preisen. Die Londoner Avantgarde in Sachen Kunst, Mode und Design weiß das zu schätzen und so schießen immer mehr neue hippe Clubs und Restaurants aus dem Boden.

Und nun zum Highlight (nein, zu ZWEI Highlights):

Erstens, jeden Samstag Abend öffnet in Shoreditch ein Street Food Market seine Tore. Für Paleoaner wie für Foodies ein absolutes Muss. Von japanisch interpretierten Hot Dogs über das BESTE Seafood bis hin zum argentinischen Steak gibt es hier alles.

Zweitens, DISHOOM! Di…was? Das Dishoom in Shoreditch ist wohl eines der besten indischen Restaurants ever! Mit rustikalem Charme und einer Geschmacksexplosion nach der anderen erobert es Foodie-Herzen im Sturm. (Eine Reservierung bewahrt übrigens vor Wartezeiten bis zu 2 Std!) Aber Eins sollte klargestellt werden: auch das Warten lohnt sich hier allemal!

pimmsBei all dem Essen bekommt man natürlich Durst, was mich zum nächsten London-Probier-Muss bringt: PIMM’S. Oder genauer Pimm’s Cup, ein Longdrink der nicht nur salonfähig ist, sondern auch in diesem Jahr die Zuschauertribünen in Wimbledon endgültig erobert hat.

Die Grundzutat für den Longdrink ist der Likör Pimm’s No.1, dessen Entstehungsgeschichte nicht ganz eindeutig ist. Die populärste Version sagt, der Namensgeber, James Pimm, habe in den 1830ern das Pimm’s Oyster Warehouse in der Nähe des Buckingham Palace eröffnet, wo er der “besseren Gesellschaft” Londons zu den beliebten Austern seinen Kräuterlikör reichte.

Traditionell besteht der sommerliche Longdrink aus Pimm’s No.1, Ginger Ale, Zitrone, Salatgurke und Minze. Nach Belieben kann mit Orangen, Erdbeeren und anderem Obst und Gemüse variiert werden.

Das Einzige, was dieses erfrischende Getränk davon abhält, paleo zu sein, ist leider der Alkohol (obwohl sich dieser meist in Grenzen hält). Trotzdem ist der Pimm’s Cup eindeutig probierenswert! Und vielleicht schaffe ich es ja, eine Paleovariante ohne Alkohol mit ähnlichem Geschmack zu zaubern…stay tuned!

Und beim Thema “Paleovariante” und “zaubern” fällt mir Folgendes ein:

Die wahrscheinlich sexieste Paleo-Schokotorte EVER!

Folgendes Szenario: Night-Out in der pulsierenden Metropole mit Freunden, Rooftop-Bar, Stripclub, House-Party und ganz viel Spaß. Was folgt ist ein verschlafener, verregneter Sonntag. Und die beste Medizin gegen Schlummrigkeit, Kopfschmerzen und Unlust ist natürlich SCHOKOLADE, das wissen wir alle.

pieceDoch wie stillt man nun die Lust auf Schokolade, ohne dem Körper noch mehr zu schaden?

Genau: mit dem Triple-Berry Full Chocolate Cake

aus 99%igem Kakao, Mandelmehl, Sahne, etwas organischem Honig und wunderbar fruchtig-saftigen Sommerbeeren.

Das einzige Hindernis: wenn die netten Gastgeber leider keine Küchenutensilien haben und Eiweiß und Sahne per Hand geschlagen werden müssen.

Doch das hält echte Paleoaner ja wohl nicht ab, und so entstand ein wunderbar schokoladiges Stück Himmel, mit dem man jedem Gastgeber bestimmt eine riesen Freude machen kann.

(Die Zubereitung macht übrigens mit Zuschauern / Helfern noch viel mehr Spaß)

 

Das Rezept folgt in Kürze! <3

 

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